Rosentage im Haus Peters – Auktion, Kunsthandwerk, Ausstellungen und Fotografie

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(CIS-intern) – Vom 6. bis zum 14. Juli finden im Haus Peters in Tetenbüll zum achten Mal die Rosentage statt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein spannendes Programm, Auktionen, ein ausgesuchtes Rosenpflanzenangebot, viele rosigen Accessoires sowie interessante Aussteller und Kunsthandwerker.
Veranstaltungshöhepunkt dürften die beiden Auktionen an den Sonnabenden 6.7. und 13.7. um jeweils 15 Uhr sein.

Unter den Hammer kommen Schätze aus dem Haus Peters, darunter nostalgische, historische und edle Dinge, die sicherlich ihre Liebhaber finden werden. Außerdem haben Künstler, die sich dem Haus Peters verbunden fühlen (z.B. Ulf Petermann, Jens Rusch, Lothar Frieling, Günter Nommsen, Karina Reck, Wolfgang Diederich, Die Quetsche) Kunstwerke zum Versteigern gestiftet.

Foto: Dr. Katrin Schäfer

Vereinsvorsitzender Wolfgang Jansen übernimmt die Rolle des Auktionators. Die Versteigerungsobjekte können bereits ab Mittag besichtigt werde. Der Erlös kommt der Kulturarbeit des Haus Peters zugute, darunter fallen zum Beispiel Erhalt und Präsentation der Sammlungen oder die Optimierung der Beleuchtungstechnik in der Ausstellungsräumen.

Neben kunsthandwerklichen Ausstellern, z.B. aus den Bereichen Textil- und Papierkunst, Schmuck, Holz oder Gartenkeramik, wird es an den beiden Wochenenden u.a. Vorführungen im Filzen oder Einführungen in die Kunst der Kalligraphie sowie der Papierkunst geben, außerdem Marmeladenverkostungen, Rosenspezialitäten zum Genießen, Musik und Darbietungen der Landfrauen.

Zwei Kunstausstellungen runden die Rosentage ab: In den Ausstellungsräumen zeigt Ursula Schultz-Spenner abstrahierte Rosenbilder und Eiderstedt-Impressionen und im Bauerngarten stellt Günter Nommsen bis zum 30. September seine Skulpturen unter dem Titel „Rostrot“ aus. Nommsen bevorzugt als Arbeitsmaterial vor allem Metall, kombiniert es aber gerne mit Holz, Leder, Stein oder weggeworfenen Fundstücken. Dabei schafft er Kunstwerke, die auf den ersten Blick irritieren, auf den zweiten Blick aber hintergründig und humorvoll den Betrachter begeistern.

Ursula Schultz-Spenner, ausgebildete Grafikerin und Malerin, die auch Mitglied im Eiderstedter „Kunstklima“ ist, zeigt Arbeiten in einer eigens von ihr konzipierten Maltechnik, von der die gewählten Motive profitieren, da sie an Tiefe und Intensität gewinnen.

Ein weiteres Highlight ist der Fotokurs am Montag, den 8.7., in dem es um Makrofotografie geht und der von 15- 18 Uhr im Blumengarten des Haus Peters stattfindet. Der Fotograf Wolfgang Diederich vermittelt den gezielten Blick für Details und führt in verschiedene klassische, aber auch experimentelle Techniken ein (www.meerfoto.de).
Das ausführliche Programm findet man hier: http://www.hauspeters.info/rosentage-2013/

Termine: Rosentage vom 6.7.-14.7.2013.
Ausstellung „Rostrot“ – Skulpturen von Günter Nommsen: bis 30. September 2013

Öffnungszeiten: Juni bis September: Di. – So.: 11 – 18 Uhr; Feiertage geöffnet; Eintritt frei

DAS PROGRAMM:
Skulpturenausstellung im Bauerngarten:
Günter Nommsen zeigt „Rostrot“
Im Garten zeigt der Künstler Günter Nommsen seine Skulpturen. Nommsen bevorzugt als Arbeitsmaterial vor allem Metall, kombiniert es aber gerne mit Holz, Leder, Stein oder weggeworfenen Fundstücken. Dabei schafft er Kunstwerke, die auf den ersten Blick irritieren, auf den zweiten Blick aber hintergründig und humorvoll den Betrachter begeistern.
(Dauer der Ausstellung: bis Ende September 2013)

In den Ausstellungsräumen:
Malerei von Ursula Schultz-Spenner – „Rosen und mehr“

Ursula Schultz-Spenner, ausgebildete Grafikerin und Malerin, die auch Mitglied im Eiderstedter „Kunstklima“ ist, zeigt Arbeiten in einer eigens von ihr konzipierten Maltechnik, von der die gewählten Motive profitieren, da sie an Tiefe und Intensität gewinnen. Der Ausstellungsschwerpunkt wird auf ihren abstrahierten Rosenbildern liegen.

Rosenverkauf von Kordes-Rosen

Sa., 6.7.:
ab 13 Uhr: Rosenlikör und Rosen-Prosecco vom Landfrauenverein Everschop
ab 13 Uhr: Einführung ins Filzen mit Uli Feige an ihrem Stand
15 Uhr: Auktion: Schätze aus dem Haus Peters

So., 7.7.:
Ganztags: Marmeladenverkostung mit der Marmeladenmanufaktur Glashoff
15 Uhr: Besuch der Lammkönigin und des Kreispräsidenten
16 Uhr: Kalligraphie-Vorführung mit Karina Reck

Kunsthandwerk und Genuss 6./7.7.:
Friesische Schafskäserei Volquardsen; Kalle-Bäcker: Rosenbrot und Rosen Petit Fours; Ruxholdt: Silberschmuck und Leinen im Pavillon; Tonat: Kunsthandwerk aus Holz für den Garten, textile Handarbeiten; Weiden-Karl; Reck: Kalligraphie; Feige: Filzarbeiten.

Musik: Küchenlieder mit den Eiderstedter Landfrauen

Sa., 13.7.:
ab 11 Uhr: Zeichnen und Malen für Kinder mit Hila Küpper
ab 13 Uhr: Einführung in die Papierkunst mit Jutta Heyde
15 Uhr: Auktion: Schätze aus dem Haus Peters

So., 14.7.:
ab 13 Uhr: Einführung in die Papierkunst mit Jutta Heyde
Ganztags: Marmeladenverkostung mit der Marmeladenmanufaktur Glashoff

Kunsthandwerk und Genuss 13./14.7.:
Friesische Schafskäserei Volquardsen; Kalle-Bäcker: Rosenbrot und Rosen Petit Fours; Marrek: Rosenfotografie; Ruxholdt: Silberschmuck und Leinen im Pavillon; Tonat: Kunsthandwerk aus Holz für den Garten, textile Handarbeiten; Weiden-Karl; Gartenkeramik von Töpfer-Thorsten aus Wanderup; Heyde: Papierkunst.

Musik: Volker Thomsen, Liedermacher und Gitarrist

Mo. 8.7, 15-18 Uhr:
Fotokurs mit Wolfgang Diederich:
Makrofotografie im Bauerngarten des Haus Peters.
Incl. Einführung und Abschlussbesprechung.
Max. 15 Teilnehmer. Teilnahmevoraussetzungen: Makroobjektiv, Stativ.
Kosten: 50 €
Anmeldung unter: post@hauspeters.info; Tel.: 04862-681

Wolfgang Diederich (*1950) hat sich schon sehr früh für Fotografie begeistert. Perfekt ließ sich diese Leidenschaft mit seiner Begeisterung fürs Reisen verbinden und so hat er sich mittlerweile als Reise- und Landschaftsfotograf seine Position in der Welt der Fotografie erarbeitet; er unterrichtet Fotografie, gibt Fotokurse, arbeitet für etliche Fotoagenturen und publiziert seine Fotos in Presse, Printmedien, Werbung und Kalendern.
Diederich ist anspruchsvoll in seiner Fotografie: Das Bild muss so komponiert sein, dass die Bildaussage für den Betrachter sofort erkennbar ist. Schon vor dem Auslösen hat er das fertige Foto vor dem Auge, egal ob er klassisch oder experimentell z.B. mit Zoom- oder Wischtechniken arbeitet: „Deshalb frage ich mich vor jedem Auslösen: Was unterstützt die Bildaussage und muss mit ins Bild, was darf nicht mit ins Bild, da es nicht zur Bildaussage beiträgt.“ Diesen gezielten Blick vermittelt er auch in diesem Fotokurs, der sich speziell auf Detail- und Makroaufnahmen der heimischen Blütenwelt konzentriert.
http://www.meerfoto.de

Haus Peters;
Dörpstraat 16,
25882 Tetenbüll,
Tel.: 04862/681

Öffnungszeiten:
Juni bis September: Di. – So.: 11 – 18 Uhr
Feiertage geöffnet
Eintritt frei

Kurzporträt:
Das Haus Peters beherbergt einen ehemaligen Kolonialwarenladen aus dem Jahre 1820.
Es ist ein Museum ganz besonderer Art mit dem historischen Laden, der auch heute noch als Verkaufsraum für zahlreiche Produkte dient, mit einer Galerie und wechselnden Ausstellungen. Zum Haus gehören mehrere Sammlungen rund um die historische Landhökerei sowie Eiderstedt-Fotografien (1904-1936) von Theodor Möller, einem der bedeutendsten Fotografen Schleswig-Holsteins.
In der Giebelstube befindet sich außerdem das einmalige „Horst Janssen Zimmer“ mit Exponaten des bekannten Grafikers aus der „Eiderland-Mappe“ und dem „Janssenhof“.
Ein Bauerngarten mit seinen für die Region typischen Stauden und Sommerblumen lädt zum Verweilen ein.
In den übrigen Räumen des Hauses finden regelmäßig Sonderausstellungen zu Gegenwartskunst und Kulturgeschichte statt.
Der historische Kaufmannsladen mit seiner gut restaurierten Einrichtung ist die wohl älteste, an ihrem Ursprungsort erhaltene, ländliche Hökerei in Schleswig-Holstein.
Das Haus der Familie Peters, gebaut um 1760 und von etwa 1850 bis 1955 Wohntrakt eines ehemaligen Haubargs, stellt ein wichtiges kulturhistorisches Baudenkmal dar, das Zeugnis gibt vom dörflichen Leben im 18. und 19. Jahrhundert. Der Kaufmannsladen wurde noch bis 1924 von der Familie Peters betrieben.
Neben der originalen biedermeierlichen Ladenausstattung besitzen auch Küche und Wohn- und Schlafstube weitgehend das gründerzeitliche Mobiliar der ehemaligen Hausbesitzer.
Der Besucher hat hier die seltene Gelegenheit, Wohnen und Arbeiten im Umfeld von Dorf und Landschaft, dem Einzugsgebiet der ehemaligen Kundschaft des Ladens, zu erleben.
1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet und das Haus in ein kulturelles Zentrum der Region umgewandelt.