(CIS-intern) – Der Erste Weltkrieg hatte für die Länder Europas verheerende Folgen. Doch auch an anderer Stelle waren die Auswirkungen zu spüren. Von der Breklumer Mission waren 1914 über 70 Menschen als Missionare nach Indien und Afrika entsandt. Der erste Weltkrieg machte die ausgesandten deutschen Missionare in Indien über Nacht zu „Feinden“ im Britischen Empire. Die Folge war, dass sie die Missionsstationen verlassen mussten und in Lagern interniert wurden.
Die Geschichtswerkstatt will sich mit diesem Einschnitt beschäftigen. Sie will dem Schicksal dieser Missionare nachspüren. Was hat diese Zeit für sie und ihre Familien bedeutet?
Ein zweiter Blick richtet sich auf die indischen Gemeinden. Wie und wo ging die Arbeit weiter? Wie sah das Leben in den Gemeinden in dieser Zeit aus? Gabe es noch Kommunikation und Nachrichten aus und mit den Gemeinden? Und schließlich: welche Folgen hatte diese Zäsur für das Missionswerk in Breklum? Die Geschichtswerkstatt beginnt am 6.2. um 17 Uhr und endet am 7.2. um 18 Uhr. Das Seminar inklusive Mahlzeiten kostet 25€.
Neben Inputs wird gemeinsam Wissen zusammentragen und mit Archivmaterialien arbeiten. Jeder, der Interesse an Geschichte hat, ist herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte an: 04671-911214.