1. Föhrer Filmfestival: Drei ausgezeichnete Filme, die zum Denken anregen

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(CIS-intern) –  Am 17. Juli 2024 verwandelt die Föhr Tourismus GmbH (FTG) in Kooperation mit Seven Elephants Berlin, Paranoid Prod.com Paris und dem Rudi-Stephan-Gymnasium Worms den Kurgartensaal in ein temporäres Kino mit herausragenden Filmen aus Deutschland. Die drei Filme, die von der Berlinale beziehungsweise den Filmfestspielen in Venedig bekannt sind, setzen sich fantasievoll und kritisch mit dem Zeitgeist und den Problemen junger Menschen auseinander. Auch eine Kurzfilm-Premiere findet im Rahmen des Föhrer Filmfestivals statt.

 
„Deutschlands Filmszene steckt voller Potenzial und großer Talente“, meint Robert Caso, FTG-Veranstaltungsleiter. „Es ist an der Zeit, sie auch auf der Insel zu feiern und deshalb freuen wir uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen spannenden Tag voller deutscher Filmkunst!“
 
Los geht es um 11:00 Uhr mit dem Film »Cleo« (FSK 6). Die Zeit zurückdrehen und das Unglück der Vergangenheit ungeschehen machen: Cleos größter Wunsch rückt plötzlich in greifbare Nähe, als sie von einer Schatzkarte erfährt, die das Versteck einer magischen Uhr verrät. Gemeinsam mit ihrer Zufallsbekanntschaft Paul und zwei schrulligen Hobby-Schatzsuchern begibt sie sich auf eine turbulente Reise durch die Zeit und quer durch Berlin.
Um 13:30 Uhr hebt sich der Vorhang für eine Weltpremiere: im Kurzfilm »Augenblicke« (FSK 0), der von Schülerinnen und Schüler des Rudi-Stephan-Gymnasiums in Worms gedreht wurde. Sie erzählen darin von ihren Wünschen, Hoffnungen und Ängsten. Sie bleiben durch den Close-up ihrer Augen anonym und öffnen ihre Seele via Ton. Es ist ein experimenteller Film, der einen ungezwungenen kleinen Einblick in die jüngere Generation und ihre Träume ermöglicht.
Um 15:00 Uhr folgt »Und morgen die ganze Welt« (FSK 12), in dem die Jurastudentin Luisa sich einer Antifa-Gruppe anschließt, um gegen rechtsextreme Terroristen zu kämpfen. Die Situation spitzt sich zu und sie wird mit einer schwierigen Frage konfrontiert: Rechtfertigt der Kampf für Freiheit den Einsatz von Gewalt?
Den Abschluss macht um 19:00 Uhr der Film »Sonne und Beton« (FSK 12): Ein heißer Sommer. Vier Jungs in den Häuserschluchten der Großstadt. Eine dumme Idee. »Sonne und Beton« ist die neueste Romanverfilmung von David Wnendt nach dem gleichnamigen Buch von Felix Lobrecht.
 
Die Filmvorführungen finden im Veranstaltungszentrum am Sandwall 38 in Wyk auf Föhr statt. Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Filmbeginn. Der Eintritt ist frei und es können bis zu 200 Personen in den Saal. Im Eingangsbereich des Veranstaltungszentrums gibt es Getränke und Snacks.
                                                                      
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