BPOL-FL: Geschlossene Schranken werden ignoriert – Menschen bringen sich in Lebensgefahr

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Friedrichstadt (ots) – Bundespolizisten mussten feststellen, dass sich am Bahnhof in Friedrichstadt regelmäßig Menschen in Gefahr begeben, weil sie die Bahngleise bei geschlossenen Schranken an einem sogenannten “Wilden Bahnübergang” überqueren.

Diese verbotenen Gleisüberschreitungen finden hauptsächlich statt, wenn eine Zugfahrt in Richtung Hamburg erfolgt. In diesem Fall ist der Bahnübergang (der erlaubte und sichere Weg über die Gleise) bis zu fünf Minuten geschlossen. Fünf Minuten die für einige Menschen schon zu lang erscheinen und für die sich diese in Lebensgefahr bringen! Sie ignorieren die Schranken und nehmen die “Abkürzung” über die Bahngleise.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt und eindringlich vor dem unerlaubten Betreten der Bahngleise, denn Züge…

…durchfahren die Bahnhöfe mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern.

…können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen langen (bis zu einem Kilometer) langen Anhalteweg.

…nähern sich fast lautlos. Somit ist es zu spät, sollten Sie den Zug wahrnehmen.

…fahren auch außerhalb des Fahrplanes und können die Gleise in beide Richtungen befahren.

Aus diesem Grund wird die Bundespolizei den Bahnhof Friedrichstadt in der nächsten Zeit besonders im Auge behalten. Sollten Verstöße festgestellt werden, werden diese ohne Ausnahme zur Anzeige gebracht.

++ Bei Bedarf kann ein Bild des “wilden Bahnüberganges” übersandt werden++

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178 Fax: 0461/ 31 32 – 107 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Flensburg, übermittelt durch news aktuell

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