Orkan Xaver, was hast Du vor? Schulausfall in Nordfriesland und Flensburg, Weihnachtsbuden festzurren, Wälder meiden

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wa301868(CIS-intern) – Also, wenn man die derzeitigen Meldungen in der Presse liest, noch mehr aber die zahlreichen Beiträge z.B. bei Facebook oder Google+, wird der ab morgen mittag eintreffende Sturm mindestens so schlimm wie der letzte Orkan Christian vor einigen Wochen. Von Windgeschwindigleiten bis zu 200 km/h ist dort die Rede (die Wetterdienste sind da etwas genügsamer mit der Angabe „…auch über 140 km/h“). Aber wie stark der Sturm wirklich wird, ist wohl auch den Wetterfröschen noch nicht ganz klar.

Ordentlich windig wird es werden, das ist wahrscheinlich hunderprozentig klar und so sollten die Menschen zumindestens einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Das Schlimme an diesem Sturm wird sein, das er bedeutend länger als Christian dauern soll. Erst gegen Freitagmittag soll es weniger werden und so rechnen die Meteorologen auch mit zwei schweren Sturmfluten, teilweise in der Höhe von 1962. Die macht aber normalerweise nichts mehr aus, weil die Deiche überall in den Jahrzehnten enorm erhöht worden sind.

Foto: Mario De Mattia

Schulfrei an Schulen in Schleswig-Holstein
Folgende Meldung wurde vom Bildungsinisterium Schleswig-Holstein herausgegeben:
Aufgrund des zu erwartenden Orkans und der möglichen Gefährdung von Schülerinnen und Schüler fällt am morgigen Donnerstag, den 05. Dezember 2013, der Unterricht an allen öffentlichen Schulen in den Kreisen Nordfriesland (einschließlich der Nordfriesischen Inseln und Halligen), Dithmarschen, Ostholstein (einschließlich der Insel Fehmarn), Schleswig-Flensburg und in der Stadt Flensburg aus.
Die Lage wird weiter beobachtet.
Allgemein gilt, dass Eltern, die für ihr Kind eine besondere Gefährdung auf dem Schulweg befürchten, selbst entscheiden können, ob sie ihr Kind zur Schule schicken.
Bitte informieren Sie sich parallel auch über Radio, Fernsehen und unsere Hotline (0800-1827271).

http://www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Service/Lagemeldungen/lage_node.html

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Die Feuerwehren und alle anderen Einsatzkräfte befinden sich bereits in Alarmbereitschaft und auch die Polizei hat eine Bitte: Man solle die Notrufnummern 110 und 112 WIRKLICH nur für absolute Notfälle nutzen, um eine Überlastung zu vermeiden. Die Leitstelle Nord hat eine E-Mail eingerichtet über die die nicht lebensbedrohlichen Notfälle, die im Zusammenhang mit dem Sturm stehen, gemeldet werden können. „Im Sturmtief Christian haben viele Bürger bereits den Weg über das Internet gewählt. Daraus ist die Idee entstanden diesen Weg strukturiert zu kanalisieren um die Notrufleitungen 112 und 110 zu entlasten.“ Für diesen Zweck wurde die Emailadresse unwetter@leitstelle-nord.de eingerichtet. Das Emailpostfach wird im Sturmzeitraum ständig überwacht und eingehende Meldungen werden dann entsprechend in die Bearbeitung übernommen (ots)

Die Polizei weiter:
Vermeiden Sie im Sturmzeitraum den Aufenthalt im Freien – Schließen Sie die Fenster und Türen – Parken Sie ihr Kraftfahrzeug nicht unter hohen Bäumen – Nutzen Sie den NOTRUF 112 oder 110 ausschließlich bei lebensbedrohlichen Notfällen – Melden Sie nicht lebensbedrohliche Notfälle per Email an unwetter@leitstelle-nord.de oder per Fax an 0461 / 99930549 – Sollten Sie weder über Email noch über Fax verfügen melden Sie ihren Sturmschaden erst, wenn der Sturm merklich nachgelassen hat – Sollte das Kommunikationsnetz ausfallen suchen Sie in dringenden Notfällen das nächste Feuerwehrgerätehaus auf, wenn Ihnen dies gefahrlos möglich ist

Weihnachtsbuden auf den Märkten werden unter Umständen nicht geöffnet
Zur Zeit versuchen die Städte, alle lockeren Dinge zu sichern, u.a. natürlich die Weihnachtsbeleuchtung, die ja schnell ein Spielball des Sturmes werden kann. In einigen Städten sollen die Märkte u.U. auch gar nicht erst geöffnet werden.
Wälder sollten dringend gemieden werden, da überall noch die umgestürzten Bäume vom letzten Sturm herumliegen und auch viele Bäume recht wackelig sind. Es besteht Lebensgefahr.

So, dann wollen wir mal hoffen, das die Häuser nicht wieder wegfliegen, die Deiche halten und genügend Rum und Brennholz im Hause ist, hinterher kommt nämlich noch der Schnee – und wer weiß, vielleicht ja auch noch eine Schneekatastrophe.

CIS

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