BPOL-FL: Russe mit verfälschtem litauischen Pass gestoppt

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Handewitt (ots) – Am 24.03.2020 gegen 21:30 Uhr wurde ein Pärchen in einem in Dänemark zugelassenem PKW am ehemaligen Grenzübergang Ellund von der dänischen Polizei zurückgewiesen und an die Bundespolizei übergeben. Die 44-jährige Fahrerin, eine Russin, wies sich ordnungsgemäß mit einem dänischen Flüchtlingspass und Aufenthaltstitel aus. Ihr Beifahrer legte den Bundespolizisten zur Kontrolle einen litauischen Reisepass vor. Dieser war augenscheinlich verfälscht. Auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass der Pass durch Austausch der Lichtbildseite verfälscht und nach dem Dokument bereits seit 2016 Europaweit wegen Diebstahls gefahndet wurde. Ebenfalls führte er eine litauische Identitätskarte mit sich, die total gefälscht war. Die Bundespolizisten konnten ermitteln, dass es sich bei dem Mann um einen 39-jährigen Russen handelte, der die Dokumente angeblich nach Heirat in Litauen durch die dortigen Behörden bekommen hatte. Daher ging er davon aus, dass diese echt wären. Ihn erwarten jetzt Anzeigen wegen Urkundenfälschung und unerlaubten Aufenthalt im Bundesgebiet. Nach Anzeigenaufnahme wurde er an die Ausländerbehörde übergeben.

 

Rückfragen bitte an: 

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Jürgen Henningsen Telefon: 0461 – 3132 105 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste 

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