BPOL-FL: Ermittlungen nach Rangierunfall am Bahnhof

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Niebüll (ots) –

Gestern Mittag gegen 13.00 Uhr kam es am Bahnhof Niebüll bei der Rangierfahrt eines Zuges des DB Syltshuttles zu einer Entgleisung. Der Zug, bestehend aus einem Steuerwagen und einem Reisezugwagen, entgleiste mit drei Drehgestellen (siehe Bild). Der Zug war Richtung Bredstedt unterwegs.

Die Bahnstrecke wurde zwischen Bredstedt und Niebüll gesperrt. Der Zugverkehr von Niebüll in Richtung Westerland war von der Entgleisung nicht betroffen.

Beamte der Bundespolizei sicherten Aufzeichnungen und führten erste Befragungen durch. Es besteht der Verdacht, dass ein Bahnmitarbeiter während der Rangierfahrt eine Weiche falsch bedient haben könnte, so dass es zur Entgleisung kam.

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Die Aufgleisungsarbeiten wurden durch das Technische Hilswerk Ortsverband Niebüll durchgeführt.

24 Züge waren von dieser Entgleisung betroffen (Verspätungen, Teil-oder Komplettausfälle)

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178 Fax: 0461/ 31 32 – 107 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

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