Herbst im Wattenmeer: von wegen grau …

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(CIS-intern) – Von wegen grauer, dunkler November: Nicht nur die Wälder tragen ein farbiges Herbstkleid, sondern auch einige Pflanzen vor den Deichen an der Westküste. Und in der Tierwelt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist ebenfalls einiges los: Viele Vögel sind noch da!

Foto: „HerbstfärbungBeltringhaderKoogStock“, Copyright: Stock /LKN.SH

Oder wieder, wie zum Beispiel die Wintergäste Schneeammer, Berghänfling und Ohrenlerche. Auch viele Rastvögel nutzen die noch vergleichsweise milden Tage, um Energie für den Weiterflug gen Süden zu tanken. „Auf Hochwasserrastflächen warten während der Flut viele Austernfischer, Brachvögel und andere, entlang der Sandstrände suchen Gruppen von Sanderlingen und Alpenstrandläufern nach Nahrung“, hat Nationalpark-Ranger Wolfgang Förster-Hahn südlich von Husum beobachtet.

Sein Kollege aus dem Bereich nördliches Dithmarschen Christian Piening berichtet von „Scharen von Staren an den Deichen“, von umherstreifenden Seeadlern und „wunderschönen Lichtspielen bei niedrigstehender Sonne“. Die Vegetation im und am Wattenmeer ist geprägt von den gelben Farbtönen des Schlick- und des Dünengrases, Queller und Strandsode zeigen letzte Reste ihrer herbstlichen Rottöne.

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