Besuch aus Dänemark im Nationalpark Wattenmeer

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Nationalparkbestyrelsen_Gae(CIS-intern) – „Hjertelig velkommen i Tönning“ hieß es für eine 17-köpfige Gästegruppe aus dem dänischen Wattenmeer-Nationalpark. Bei einem viertägigen Aufenthalt in Schleswig-Holstein informierten sich die Mitarbeiter des Nationalpark-Sekretariats und Mitglieder des „Nationalparkbestyrelsen“ – etwa vergleichbar mit den hiesigen Nationalparkkuratorien – über die Arbeit im Nationalpark ihres Nachbarlandes. Denn der 1985 gegründete schleswig-holsteinische ist nicht nur der älteste der deutschen Wattenmeer-Nationalparke, sondern im Vergleich zu dem erst seit 2010 bestehenden dänischen Schutzgebiet geradezu ein „Methusalem“. Soll heißen, dass man in Schleswig-Holstein über einen Erfahrungsvorsprung in vielen Fragen verfügt – auch in denen, die die dänischen Besucher besonders interessierten, nämlich die Bildungs- und Informationsarbeit sowie das Nationalpark-Partner-Programm.

Ein Aufenthalt auf Hooge gehörte darum – neben Besuchen in den Nationalpark-Häusern Husum und St. Peter-Ording – zum Reiseprogramm, ist die Hallig doch eine der „Nationalpark-Partner-Hochburgen“. Landesweit zählt die Gemeinde der Nationalpark-Partner mittlerweile mehr als 140 Mitglieder, von Hotels und Gaststätten über Reedereien und Fahrradverleihe bis zu Tourismusorganisationen und Naturschutzverbänden. Und weitere stehen in den Startlöchern, wie auch die Tagung des Vergaberates vor wenigen Tagen ebenfalls auf Hooge gezeigt hat: „Die Nachfrage ist groß“, bestätigt Matthias Kundy, in der Tönninger Nationalparkverwaltung zuständig für diesen Arbeitsbereich. Hauptziel des Partnerschafts-Programmes ist es, die natürliche Umwelt des Nationalparkes zugleich zu schützen und für Gäste erlebbar zu machen.

Foto: Gätje/LKN-SH

Der 2010 gegründete dänische Wattenmeer-Nationalpark ist mit einer Fläche von 146.000 Quadratkilometern der größte der drei Nationalparks im nördlichen Nachbarland. Seit Juni ist auch er, fünf Jahre nach dem deutsch-niederländischen Wattenmeer, als Weltnaturerbe von der UNESCO anerkannt. Nicht zuletzt unter diesem internationalen Dach wird nun die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter intensiviert, besonders mit dem Ziel eines nachhaltigen und naturverträglichen Tourismus:

PM: Heike Wells
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
Nationalparkverwaltung
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

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