Kreise sprechen Betretungsverbot für alle Wälder aus

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(CIS-intern) – Ab sofort hat die oberste Forstbehörde für alle Wälder in den Kreisen Nordfriesland, Schleswig – Flensburg und Rendsburg – Eckernförde ein absolutes Betretungsverbot verhängt. Forstminister Dr. Habeck stellte hierzu fest: „Beim Betreten der Wälder besteht wegen der zahlreichen entwurzelten und abgeknickten Bäume Lebensgefahr“. Eine erste Schadensschätzung hat ergeben, dass der Sturm Christian ca. 300.000 Kubikmeter Holz in den Wäldern geworfen oder gebrochen hat. Das ist mehr als die geplante halbe Jahreseinschlagsmenge.

Außerdem warnt das Forstministerium SH dem Betreten von Wäldern in anderen Kreisen Schleswig-Holsteins
Zurzeit ist dringend davon abzuraten, die vom Sturm geschädigten Wälder zu betreten. „Überall hängen abgebrochene Äste in den Kronen. Umgeworfene Bäume stehen unter Spannung und die Aufräumarbeiten sollten nicht behindert werden“, appellierte Minister Dr. Habeck an potentielle Waldbesucher.

Entwurzelte und abgeknickte Bäume nicht nur an den Straßen und Bahnlinien in Schleswig-Holstein. „Die Schäden in unseren Wäldern sind derzeit noch nicht absehbar“, stellte Forstminister Dr. Habeck hierzu fest.

Offenbar hat es besonders die Nadelwälder im Norden von Schleswig-Holstein betroffen. Viele Waldwege sind durch umgestürzte Bäume versperrt. Förster und Waldbesitzer sind dabei sich mit teilweise schweren Maschinen Zugang zu den Wäldern zu verschaffen, um eine erste Schadensbilanz erstellen zu können. Es wird Wochen und Monate dauern, bis alle Windwürfe beseitigt sind.

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

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