Das Jahr geht zu Ende, wir sagen Danke! Danke Internet-Mafia, Danke NSA, Danke Spammer!

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Das Jahr geht zu Ende, wir sagen Danke! Danke Internet-Mafia, Danke NSA, Danke Spammer!
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klauen(CIS-intern) – Nun haben wir bald 2014 und es wird Zeit, Danke zu sagen. Danke dafür, das viele kriminelle Anbieter im Internet den normalen und ehrlichen Internet-Dienstleistern das Leben immer ein wenig schwerer machen.

Heute z.B. las ich auf einer anderen Homepage, das bei einem Gewinnspiel Teilnehmer tatsächlich u.a. Emailadressen angegeben haben, die nicht einmal zustellbar sind. So kann man natürlich auch nichts gewinnen, falls man ausgelost wird. Und ob nun dieser Mitbewerber, andere seriöse Anbieter oder eben auch wir, ein paar Daten benötigt man nun mal, um Gewinner benachrichtigen zu können. Sonst funktioniert die ganze Aktion nicht. Wir ehrlichen Anbieter wie z.B. auch dieser Gewinnspielanbieter wollen aber doch gar keinen Mist mit Ihren Daten machen. Punkt!

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Aber inzwischen ist es leider so, das viele Internet-Nutzer den Anbietern einfach nicht mehr glauben und deshalb z.B. „geheime“ oder fehlerhafte Emailadressen benutzen. Oder gar nicht erst teilnehmen. Die Angst vieler Nutzer, es könnte Unfug mit ihren Daten betrieben werden, wird immer größer!

Aber woran liegt dieser Vertrauensverlust ins Internet und deren Anbieter? Leider wieder an den Schwarzen Schafen. Die weltweit online arbeiten und letztendlich mit ihrer kriminellen Energie versuchen, den Leuten vor allen Dingen Geld aus der Tasche zu ziehen. Das fing gleich mit dem Zeitalter des Internets an, man denke nur an die sogar noch heute auftauchende Nigeria-Connection, eine Umschreibung für alle nur möglichen Betrügereien im Internet, ursprünglich wohl wirklich in Nigeria oder durch Nigerianer entstanden.

Täglich bekommt man irgendwelche Mails, deren Links man anklicken soll. Da ist mal das PayPal Konto „unsicher“ geworden oder bei der Bank (bei der man nicht einmal ein Konto hat!) muß dringend das Passwort geändert werden. Dazu soll man natürlich seine derzeitigen Zugangsdaten eingeben. Dumm ist der, der dieser Aufforderung nachkommt. Andere schicken Dir heimlich einen Troyaner auf den PC und schon soll man 100 oder 200 Euro bezahlen, damit diese netten Leute den PC wieder freischalten. Was natürlich auch nach so einer Überweisung nicht passiert…. Man wird halt angeschis.. und betrogen, sobald man nicht aufpasst.

Andere Verbrecher, anders kann man sie nicht bezeichnen, schicken Unternehmen Rechnungen für Einträge in sogenannte Branchenverzeichnisse, die bis zu 1.000 Euro im Jahr kosten und dann auch noch richtig amtlich aussehen. Betrogen sind durch solche Leute auch z.B. wir. Wir bieten ein zwar nicht kostenfreies Verzeichnis an, aber es kostet nur einmalig 49 Euro – und man hat auch noch was davon, nämlich eine überaus günstige regionale Werbung im Internet. Aber viele Firmen denken halt, wir wollen sie auch nur betrügen. Traurig und schade für uns!

Aber auch Nichtkriminelle Institutionen, jedenfalls tun sie nach außen hin so, als wären sie nicht kriminell, wie z.B. der NSA mit seinem Skandal oder die Sammelwut unserer Behörden sorgen mit dafür, das das Vertrauen in die Datensicherheit im Internet immer mehr flöten geht. Und Facebook, Google und andere sind ja auch nicht besser. Auch wenn bei denen angeblich die Datensammelwut nur für die Verbesserung der Werbeziele genutzt werden soll. Okay, ich habe nichts dagegen, wenn ich gezielte Werbung bekomme, ist mir immer noch lieber, als Werbung für völlig blödsinnige Dinge. Nur benötigt man dafür wirklich jedes Detail. Wann oder ob ich in den Kindergarten gegangen bin, was geht das die an, bitte schön?

Kann man an dieser Situation überhaupt noch was ändern? Wahrscheinlich nicht mehr. Solange die Welt sich in Punkto Sicherheit im Internet nicht einig ist und man z.B. von Russland oder China aus, machen kann, was man will, bestimmt nicht. Und einerseits sollte die Anonymität, wenn man sie dann möchte, im Internet auch nicht verboten werden. Anderseits verlockt diese Anonymität aber bestimmte Leute auch erst dazu, ihre Verbrechen im Internet zu begehen.

Fazit: Sollen Sie irgendwo ihre Daten eingeben oder möchten sogar ein Geschäft eingehen, achten Sie z.B. im Impressum darauf, ob dort vollständige Adressen und Ansprechpartner angegeben sind. Ist dort z.B. nur ein Postfach angegeben, sollte man aber schon wieder vorsichtiger werden. Auch bei deutschen Anbietern. Und bei ausländischen Angeboten sowieso. Geben Sie wirklich nur die Daten ein, die wirklich notwendig sind. Zahlen Sie nach Möglichkeit keinesfalls vor der Erfüllung einer Leistung.

Wenn Sie eine Firma oder einen Anbieter nicht kennen, googeln Sie ihn, sie werden dort, gibt es irgendwelche kritischen Anmerkungen, schnell etwas finden, wenn vorhanden. Denn meistens haben andere schon schlechte Erfahrungen gemacht. Und dann lassen Sie natürlich die Finger von diesen Anbietern.


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