POL-FL: Flensburg, Schleswig-Flensburg, Nordfriesland – PKS 2013: Straftaten im Norden rückläufig, Kreis Schleswig-Flensburg mit geringster Kriminalitätsbelastung im Land Schleswig-Holstein

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Flensburg, Schleswig-Flensburg, Nordfriesland (ots) –

Hinweis: Den ausführlichen Kriminalitätsjahresbericht 2013 (PKS) der Polizeidirektion Flensburg finden Sie zum Download im Newsroom des Presseportals, abrufbar unter http://www.polizeipresse.de/pm/6313.

Vorab ein Auszug:

Die Zahl der registrierten Straftaten in der Polizeidirektion Flensburg war 2013 im Vergleich zu den Vorjahren auf dem seit zehn Jahren bisher niedrigsten Stand. Insgesamt wurden 27.666 (-3550) Straftaten im Raum Flensburg, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland erfasst. Die Aufklärungsquote liegt mit 53,1% erneut über dem Landesdurchschnitt (50,5%). In punkto Sicherheit liegt die Polizeidirektion Flensburg schon seit Jahren vor dem insgesamt stabilen Landestrend (Häufigkeitszahl Land SH 7125) bei der Kriminalitätsentwicklung, wie die Häufigkeitszahl von 6256 zeigt.

>>> Flensburg: In der Stadt Flensburg wurden 2013 insgesamt 8.876 Straftaten statistisch erfasst. Das sind 623 Straftaten weniger als im Vorjahr. Ein deutlicher Rückgang um 8 % ist bei den Rohheitsdelikten zu erkennen. Es wurden 897 (-79) Körperverletzungen angezeigt und 97 (-21) Raubtaten. Auch Diebstahlsdelikte (um 6 %) und Sachbeschädigungen (um 24 %) sind rückläufig: Es konnten 2013 im Vergleich zum Vorjahr 388 (-150) Fahrraddiebstähle, 460 (146) Autoaufbrüche und 932 (-223) Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen registriert werden. Ein Anstieg um 12 % (um 35 Fälle) ist allerdings bei den besonders schweren Fällen des Diebstahls aus Boden- und Kellerräumen zu verzeichnen. Auch wurden um 8 % (um 35 Fälle) mehr Rauschgiftdelikte aufgedeckt.

Damit befindet sich die Anzahl der registrierten Straftaten seit 10 Jahren auf einem abfallenden und dem bisher niedrigsten Niveau. Die ebenfalls erneut verbesserte Aufklärungsquote liegt bei 52,4 %.

Flensburg hat von den vier kreisfreien Städten Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg die nach Kiel zweitniedrigste Häufigkeitszahl (10.635), d. h. das Risiko im eher städtisch geprägten Bereich Opfer einer Straftat zu werden, ist in Flensburg geringer als in den vergleichbaren Städten.

>>> Schleswig-Flensburg: Im Kreis Schleswig-Flensburg sind sinkende Zahlen registrierter Straftaten zu verzeichnen (um 2228 Fälle von 11.209 auf 8.981 Straftaten). Der Rückgang ist besonders bei den Diebstahlsdelikten, Rohheitsdelikten, Vermögens- und Fälschungsdelikten, Brandstiftung, Beleidigung, Sachbeschädigung auffällig: Es wurden 1241 (-183) Rohheitsdelikte statistisch erfasst. Die Fälle der angezeigten Körperverletzung sanken im Vergleich zum Vorjahr von 1085 auf 928 und die Raubdelikte von 43 auf 36. Bei den Diebstahlsdelikten wurde ein Minus von 1099 Fällen verzeichnet. Die Einbrüche in Wohnräume verringerten sich um 167 auf 264 Fälle. Es wurden 433 (-94) Einbrüche in Werkstätten und Büroraume verzeichnet. Die Fahrraddiebstähle gingen auf 382 (-100) und die Fahrzeugaufbrüche auf 508 (-220) Taten zurück. Die Zahl angezeigter Vermögens- und Fälschungsdelikte sank von 1925 auf 1372. Insbesondere waren 256 weniger Urkundenfälschungen festzustellen. Darüber hinaus verringerten sich die Sachbeschädigungen auf 1026 (-234) Fälle. Bei den Beleidigungen wurden 289 (-40) und bei den Brandstiftungen 35( -9) Fälle erfasst. Während im Jahr 2012 eine Straftat gegen das Leben statisch erfasst wurde, waren es 2013 sieben Fälle, die abgeschlossen werden konnten.

Damit befindet sich die Anzahl der registrierten Straftaten seit 10 Jahren auf dem bisher niedrigsten Niveau. Die Aufklärungsquote konnte um 2,1% verbessert werden und liegt bei 56,9 %. Mit einer Häufigkeitszahl von 4.608 weist der Kreis Schleswig-Flensburg die g e r i n g s t e Kriminalitätsbelastung unter den Landkreisen in Schleswig-Holstein auf.

>>> Nordfriesland: Im Kreis Nordfriesland sind ebenfalls sinkende Zahlen registrierter Straftaten zu verzeichnen (um 699 Fälle von 10.508 auf 9.809 Straftaten). Ein Rückgang ist insbesondere bei den Diebstahlsdelikten, Rohheitsdelikten und Sachbeschädigung auffällig: Bei den Rohheitsdelikten wurde ein Minus von 212 Fällen verzeichnet. Die angezeigten Körperverletzungen sanken von 1330 auf 1156 Taten im Vergleich zu 2012. Insgesamt verringerte sich die Zahl der Diebstahlsdelikte, die zur Anzeige kamen, um 249. Davon entfielen 186 Fälle (-32) auf Einbrüche in Wohnräume. Bei den Ladendiebstählen wurde ein Minus von 56 Fällen auf 378 verzeichnet. Die Fahrraddiebstähle mit 994 Fällen (-36) und die Fahrzeugaufbrüche mit 419 Fällen (-67) machten den größten Anteil an den besonders schweren Fällen des Diebstahls aus. Darüber hinaus kam es beispielsweise zu 1333 (-275) Sachbeschädigungen. 2013 sind 209 Rauschgiftdelikte zu verzeichnen, 2012 waren es 161.

Damit befindet sich die Anzahl der registrierten Straftaten seit 10 Jahren auf einem abfallenden und dem bisher niedrigsten Niveau. Die Aufklärungsquote konnte um 1,6% verbessert werden und liegt bei 50,4 %.

Mit einer Häufigkeitszahl von 6.046 befindet sich der Kreis Nordfriesland neben den anderen Landkreisen in Schleswig-Holstein im Durchschnitt.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Flensburg Pressestelle Norderhofenden 1 24937 Flensburg Matthias Glamann Telefon: 0461/484-2010 Fax: 0431/9886442010 E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

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