KUNSTBUDE 2.0 wird in Witzwort auf Eiderstedt eröffnet

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Eroeffnung(CIS-intern) – Am 19.04.2014 ist Eröffnung der KUNSTBUDE 2.0 in Reimersbude 12 in 26889 Witzwort. Vier Künstler aus Düsseldorf und Nordfriesland präsentieren ein facettenreiches, spannungsgeladenes Spektrum (Objekte, Plastiken und Malerei), das zum Nachdenken, Schmunzeln und zum Gedankenaustausch einlädt.

Auf einem Rundgang in der 200qm großen, neu sanierten Scheune des Johannis-Hofs stehen die Künstler Andrea Lorenz, Patrick Hagen, Achim Schmacks und Solvej Krüger
am Eröffnungstag gerne für Gespräche zur Verfügung.

KÜNSTLER IM DIALOG
Andrea Lorenz, geboren 1961 in Frankfurt a.M. ist seit 1998 frei schaffende Künstlerin. Sie betreibt seit 2008 den öffentlichen Kunstraum ATELIER K-13 in Düsseldorf /Oberbilk. Die Malerin Andrea Lorenz begreift ihre Kunst als „Interdimensionale Kunst“, d.h., auf die Kunstschaffende wirken Energien aus Dimensionen ein, die uns bisher nur zum Teil die Quantenphysik als existent beweist. Gleichzeitig wirkt Andrea Lorenz auf diese Dimensionen ein und öffnet sie für ihre Kunst. Es handelt sich also um Wechselspiel, um einen Informationsaustausch, der es der Künstlerin ermöglicht, diese Ebenen durch ihre Bilder „sprechen“ zu lassen. Im Rahmen einer Nahtoderfahrung durfte Andrea Lorenz Momente eines erweiterten Bewusstseins erleben, die zur Folge hatte, dass sich die Wahrnehmungen für diese Ebenen bei ihr weiter verfeinerten. Ihr Ziel ist es, den Betrachter ihrer Arbeiten wieder an die Tiefen des eigenen Bewusstseins heranzuführen. Sie möchte in dieser materiell orientierten Welt wieder mehr an die Ursprünge unseres Seins erinnern, dass wir mehr sind, als nur unser Körper. Und so stellt sie den Menschen, der ihr bevorzugtes Arbeitsthema ist, in allen Dimensionen seines Seins, in bekannten und unbekannten Ebenen, dar. Sie nutzt hierbei die figürliche als auch die abstrakte Darstellung.

Patrick Hagen, geboren 1971 in Offenburg, ist seit 2013 als frei schaffender Künstler und Vergolder tätig. Seit mittlerweile 20 Jahren entwirft und realisiert er individuelle und hochwertige Objekte, in denen sich die althergebrachten Techniken des Vergolder-Handwerks widerspiegeln. Die Faszination seiner Werke beruht nicht allein auf dem extravaganten Design, sondern vor allem auf der Symbiose von künstlerischer Inspiration und solidem handwerklichen Know-how. Die gestaltgebenden Formen brillieren in einzigartiger Weise durch die hochwertige Oberflächenveredelung mit Blattmetallen und imponieren durch ihren erhabenen Charakter.

Solvej Krüger, Jahrgang 1965 ist in Berlin-Kreuzberg geboren. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und Dänemark zeugen von der Vielgestaltigkeit ihrer Arbeiten.
Als ehemalige Schülerin u.a. von Thorsten Goldberg (Fotografie), Pomona Zipser (Bildhauerei) und Linda Schwarz (Experimentelle Gestaltung) setzen ihre vielseitigen künstlerischen Arbeiten auf authentische Weise den Prozess des Findens von scheinbar Nichtigem und Nutzlosem um. Die Künstlerin beabsichtigt mit ihren Arbeiten (Fotografie, Plastiken und Sensorische Malerei) den Blick auf diese Wirklichkeiten zu schärfen und frische Denkanstöße, zuweilen auch eine kritische Auseinandersetzung mit ihnen in Gang zu setzen. Dabei folgt sie nicht dem zeitgenössischen ästhetischen Geschmack. Sie versucht ihn zu überwinden und wegzukommen vom Kult des Genialischen in der Ästhetik der Kunst, die ganz dem Manuellen, Sinnlichen verhaftet ist und nicht intellektuell wirkt. Kunst ist für Solvej Krüger Ausdruck des Intellekts, keines sprachlich-diskursiven oder logisch-mathematischen, sondern eines genuin künstlerischen. Die seit 1995 frei schaffende Künstlerin wird bei der Eröffnung ihre sogenannte BEUTE(L)KUNST (Plastiken aus Strandgut) präsentieren.

Eroeffnung2

Achim Schmacks , Jahrgang 1970, hat viele Facetten der Kunstszene erlebt. Anfangs Mitglied der Künstergruppe Erte Agenturen, gründete er 1999 die Künstlergruppe Augentrost in Düsseldorf. Es folgte eine eigene Galerie mit Ausstellungen, Workshops und kulturellen Events im Stadtteil Unterbilk. 2005 führte der Künstler eine Szenekneipe in Düsseldorf, organisierte Ausstellungen und beschäftigte sich mit dem Thema Fotografie und Akt. Erfolgreich setzte er auch diese Idee um, machte zahlreiche Ausstellungen und begab sich auf Reisen, um neue Impulse und sich selbst zu sammeln. Nachdem der Künstler sechs Monate in Asien verbrachte, machte er 2008 eine dreimonatige Studienreise rund um die Ostsee. Mit seiner Kamera im Gepäck, legte er mehr als 6000 Kilometer zurück und studierte Kultur und Landschaft der Völker von Deutschland über Skandinavien, die baltischen Staaten bis Polen. Seit 2010 lebt Achim Schmacks in Düsseldorf und Nordfriesland. Mit der Liebe zur Natur wuchs mehr und mehr das Interesse an die für ihn wichtigen Gefahren unserer Zeit. Klima, Umwelt, Flora und Fauna wurden mehr und mehr sein Thema gemischt mit eigenen Erfahrungen, Gefühlen und Ereignissen aus früheren Jahren. Die Werke des Künstlers zeigen Kritik und sollen zum Nachdenken anregen. Schwarz wurde die dominante Farbe seiner Arbeiten. Feine, filigrane Elemente und kräftig geschwungene Akzente verbindet der Künstler miteinander zu einem Werk. Abstrakt, realistisch und surrealistisch sind seine Arbeiten und somit verbindet der Künstler seine vielen Werke aus den letzten Jahren wieder miteinander zu seinem persönlichen Stil – der Stil von Achim Schmacks.