Direktor der Nolde-Stiftung verabschiedet

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(CIS-intern) – Ministerpräsident Torsten Albig hat zur Verabschiedung von Professor Dr. Manfred Reuther seine großen Verdienste um den Kulturstandort Schleswig-Holstein gewürdigt.

Foto: Josef Becker / pixelio.de

Nach über 40-jähriger Tätigkeit für die Nolde Stiftung, davon 20 Jahre als Direktor, wurde Reuther heute (28. Juli) in den Ruhestand verabschiedet. „Die Ära Reuther mag heute enden. Doch sie wirkt über den Tag hinaus, denn Sie haben die Nolde-Stiftung nicht nur in die Gegenwart geführt, Sie haben sie gleichsam in die Zukunft katapultiert“, sagte Albig in Seebüll (Kreis Nordfriesland).

Bemerkenswert sei Reuthers langjähriges Engagement für den Umbau in Seebüll gewesen, so Albig weiter. „Ihnen verdanken wir einen großartigen Museumskomplex, der allen modernen Ansprüchen genügt. Ihr Fingerspitzengefühl und Ihr Augenmaß sprechen aus dem neuen Erscheinungsbild“, sagte er. Reuther habe den Charme des Ortes aufgegriffen und ihn behutsam in die moderne Museumszeitrechnung geführt.

„Sie haben Emil Nolde und sein Werk international bekannt gemacht – und damit auch Seebüll und ganz Schleswig-Holstein“, so der Ministerpräsident. Für dieses leidenschaftliche Engagement und die wertvolle Arbeit bedanke er sich sehr.

Nachfolgerin von Manfred Reuther wird die Kunsthistorikerin Dr. Christine Hopfengart. Sie ist seit 2005 Konservatorin am Zentrum Paul Klee in Bern. Der Ministerpräsident wünschte ihr einen guten Start: „Die Nolde-Stiftung ist gut bestellt. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, so Albig.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Carsten Maltzan, Lars Erik Bethge