BPOL-FL: Wieder vermehrt Feststellungen von Flüchtlingen im Bereich Flensburg am Wochenende

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BPOL-FL: Wieder vermehrt Feststellungen von Flüchtlingen im Bereich Flensburg am Wochenende
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Flensburg (ots) – Die Bundespolizei stellte am vergangenen Wochenende wieder vermehrt Flüchtlinge im Bereich des Flensburger Bahnhofs fest. So wurden von Freitag bis Montagmorgen 165 unerlaubt eingereiste oder unerlaubt aufhältige Personen angetroffen. Der Großteil reiste mit dem Zug von Hamburg nach Flensburg. Bei den Personen handelte es sich vorwiegend um Afghanen, Eritreer, Syrer und Somalier, die in Gruppen von bis zu 25 Personen unterwegs waren.

Für die Bundespolizei gehen Menschlichkeit und Willkommenskultur mit der Anwendung der Rechtsinstrumente im Aufenthaltsgesetz „Hand in Hand“, erläutert Dirk-Hinrich Haar, Leiter der Bundespolizeiinspektion Flensburg. „Wir reagieren im Grenzraum auf konkrete Lageerkenntnisse zu bestimmten Zügen. Oft genug hören wir, wir sollten keine unerlaubte Migration mehr auf dem Weg nach Skandinavien bekämpfen. Eine gemeinschaftliche europäische Migrationspolitik kommt aber nicht zustande, wenn auch deutsche Behörden dieser Logik folgen“.

Freitagabend gegen 19:15 Uhr wurde die Flensburger Bundespolizei alarmiert, weil zwei Personen Höhe Harrislee auf den Bahngleisen in Richtung Norden liefen.

Die Beamten eilten nach dem Hinweis der Leitstelle sofort zum Einsatzort und stellten auf Höhe des Bahnüberganges Industriestraße in Harrislee zwei Männer fest, die direkt auf den Gleisen in Richtung Dänemark liefen. Es gelang den Beamten die Männer sofort aus dem Bereich der Gleise zu entfernen und so Schlimmeres zu verhindern. Denn Augenblicke später passierte ein Güterzug, der nicht mehr über die kurz zuvor ausgelöste Streckensperrung informiert werden konnte, den Bereich.

Es handelte sich bei den Männern um zwei afghanische Staatsangehörige im Alter von 16 und 20 Jahren, die nach Dänemark wollten und vermutlich zur besseren Orientierung den Weg Richtung Norden über die Bahngleise wählten.

Die Männer wurden zur Dienststelle der Bundespolizei Flensburg gebeten und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster bzw. an das Jugendamt der Stadt Flensburg weitergeleitet.

Vor diesem Hintergrund bittet die Bundespolizei um ihre Mithilfe. Sollten Sie Personen auf den Bahngleisen bemerken, rufen sie bitte unverzüglich den Notruf der Polizei über 110, die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Flensburg unter 0461/31 32 0 oder die Hotline der Bundespolizei unter 0800 68 88 000 an. Von dort werden dann Sofortmaßnahmen gemeinsam mit den Notfalleinrichtungen der der Deutschen Bahn eingeleitet, um schlimme Unfälle zu verhindern. Begeben Sie sich bitte nicht selbst in den Gleisbereich und somit in Lebensgefahr!

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Heiko Kraft Telefon: 0461/3132 105 Mobil: 0160 / 8946178 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de

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HINWEIS: Die Polizeimeldungen auf dieser Seite werden von ots - news aktuell, dem Presseportal der dpa zur Verfügung gestellt und automatisch eingelesen.
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