BPOL-FL: Urlaubszeit gilt nicht für Schleuser

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Flensburg/BAB 7 (ots) – Auch dieses Wochenende hatte die Bundespolizei wieder viel Arbeit. Die Urlaubszeit hielt auch zwei Schleuser nicht davon ab, Flüchtlinge nach Dänemark bringen zu wollen.

Freitagnachmittag wurde eine Schleusung auf der Autobahn vereitelt. Ein 37-jähriger Rumäne wollte sechs syrische Männer im Alter von 17 bis 33 Jahren in einem Opel Zafira von Italien nach Dänemark schleusen. Nach Anzeigenerstattung wegen Einschleusens von Ausländern und Sicherstellung des „Schleuserlohns“ konnte der Rumäne die Dienststelle verlassen. Die Syrer wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster weitergeleitet.

Am Samstagmorgen gegen 03.00 Uhr wurden bei Ankunft des Zuges aus Neumünster insgesamt 11 Personen festgestellt, die ausweislos waren oder über kein Visum verfügten. Die Ermittlungen der Bundespolizisten ergaben, dass es sich um zwei Familien aus Eritrea und Syrien (im Säuglingsalter bis zu 43 Jahren) sowie einen Sudanesen handelte. Die Familien äußerten ein Asylbegehren. Sie wurden an die Ausländerbehörde übergeben.

Samstagnachmittag konnte erneut eine Schleusung auf der Autobahn vereitelt werden. Diesmal versuchte ein 34-jähriger Rumäne sechs syrische Männer aus Italien nach Dänemark zu bringen. Der Schleuser wurde nach Anzeigenerstattung auf freien Fuß gesetzt. Die Syrer wurden an die Ausländerbehörde weitergeleitet.

Insgesamt hat die Bundespolizei an diesem Wochenende 25 Männer und Frauen festgestellt, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Pressesprecher Hanspeter Schwartz Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178 Fax: 0461/ 31 32 – 107 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de

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