BPOL-FL: Arbeitsreiches Wochenende für die Bundespolizei – mehrere Haftbefehle vollstreckt

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BPOL-FL: Arbeitsreiches Wochenende für die Bundespolizei – mehrere Haftbefehle vollstreckt
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Flensburg/Neumünster (ots) – Auch dieses Wochenende gab es für die Bundespolizei wieder einiges zu tun. So konnten bei Kontrollen insgesamt vier Haftbefehle vollstreckt werden.

Es begann am frühen Freitagabend. Gegen 17:00 Uhr kontrollierte eine Streife einen Mann im Flensburger Stadtgebiet. Nach der Überprüfung im Fahndungssystem kam heraus, dass der 47 jährige Deutsche wegen eines Körperverletzungsdeliktes von der Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Er wurde verhaftet und am nächsten Tag, gemäß Beschluss eines Richters, in die Justizvollzugsanstalt zwecks Untersuchungshaft eingeliefert.

Am Samstag um 16:15 Uhr wurde auf dem Flensburger Bahnhof eine somalische Familie (Mutter, Vater und ein Säugling) kontrolliert, die zuvor mit dem Zug aus Dänemark in das Bundesgebiet eingereist war. Da keine Ausweispapiere vorhanden waren, musste die Familie zur Feststellung der Identität mit auf die Dienststelle. Dort stellten die Beamten fest, dass gegen die 28 jährige Mutter ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung vorlag. Sie hatte noch eine Strafe von 295,- EURO zu bezahlen. Da sie das Geld dabei hatte, konnte sie der Haft entgehen. Die Familie stellte anschließend einen Asylantrag und wurde an die nächste Aufnahmeeinrichtung nach Neumünster weitergeleitet.

Samstagabend um 20:25 Uhr mussten die Bundespolizisten auf dem Bahnhof in Neumünster tätig werden. Ein Zugbegleiter der Regionalbahn hatte im Zug einen Mann wieder erkannt, der zuvor in einem anderen Zug exhibitionistische Handlungen vollzogen hatte und ohne Fahrschein unterwegs war. Die Beamten standen bei Ankunft des Zuges in Neumünster auf dem Bahnsteig und nahmen den 25 jährigen Serben dort in Empfang. Hier ergab die fahndungsmäßige Überprüfung, dass gegen den Mann schon ein Haftbefehl wegen exhibitionistischer Handlungen vorlag und er aus diesem Grunde in Untersuchungshaft genommen werden sollte. Die Beamten verhafteten ihn und lieferten ihn zunächst in den Polizeigewahrsam ein. Am nächsten Tag wurde er einem Richter vorgeführt, der die Untersuchungshaft beschloss. Strafanzeigen wegen der exhibitionistischen Handlungen und wegen „Schwarzfahrens“ gab es natürlich auch noch.

Zu guter letzt kam es auf dem Flensburger Bahnhof am Sonntagmittag gegen 12:05 Uhr noch zu einer Festnahme. Hier kontrollierten die Bundespolizisten einen Mann, der zuvor mit dem Zug aus Dänemark nach Deutschland kam. Auch in diesem Fall musste der 19 jährige lybische Staatsangehörige den Beamten zur Wache folgen, da keinerlei Ausweispapiere vorhanden waren. Da die Fingerabdrücke des Mannes im polizeilichen System waren, konnte er identifiziert werden und der Haftbefehl kam heraus. Demnach suchte die Staatsanwaltschaft den Mann wegen besonderes schweren Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung. Er wurde am heutigen Tage einem Richter vorgeführt und anschießend ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg Valentinerallee 2a 24941 Flensburg Heiko Kraft Telefon: 0461/3132 105 Mobil: 0160/8946178 E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Twitter: @bpol_kueste

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